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Beruf statt BHC – für Pia Terfloth beginnt ein neues Kapitel

Der Bergische HC wird ab der kommenden Saison auf Pia Terfloth verzichten müssen. Die 22-Jährige, die trotz ihres jungen Alters, auf eine stolze Karriere zurückblicken kann, kehrt dem Handball den Rücken, um sich voll und ganz ihrem Jura-Studium zu widmen.

„Es war eine schöne Zeit“, so die Linkshänderin, die schon als 16-Jährige ihr Erstligadebut mit Bayer Leverkusen gegeben hat und sämtliche Jugend- und Juniorinnen-Nationalmannschaften durchlief. Erst vor einem Jahr wechselte die gelernte Rechtsaußen, die aber genauso variabel im Rückraum
eingesetzt werden kann, von den Elfen zum BHC. Noch drei Spiele, dann heißt es Abschied nehmen. „Für mich steht der Wechsel vom Fern- zum Präsenzstudium und somit der Umzug nach Münster an. Ich freue mich drauf“, blickt sie gespannt auf die neue Aufgabe. Beim BHC wir Terfloth nicht nur wegen der bisher erzielten 61 Treffer eine große Lücke hinterlassen. So sieht es auch Geschäftsführerin Assina Müller, die auch einige Jahre in Leverkusen mit Terfloth gearbeitet hat: „Mit Pia verlieren wir eine sehr erfahrene Spielerin, die in dieser Saison auf der für sie ungewohnten Position Rückraum Mitte viele Einsatzminuten gesammelt hat. Gemeinsam mit Veki Tolic bildete sie in unseren Spielen einen stabilen Mittelblock und unterstrich mit ihrer Körperlichkeit ihren hohen Stellenwert für die Mannschaft. Ich kenne Pia seit vielen Jahren und habe sie stets als verlässliche Teamspielerin
erlebt, die sich mit großem Einsatz in den Dienst der Mannschaft gestellt und dabei immer klare Worte gefunden hat. Für ihren privaten wie auch beruflichen Weg wünsche ich ihr von Herzen alles Gute.“